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Start   Artikel   Sichern Sie sich 30 % Jahresumsatz für Ihren Online-Shop

31.10.2007

Sichern Sie sich 30 % Jahresumsatz für Ihren Online-Shop - Last-Minute-Maßnahmen fürs Weihnachtsgeschäft

Von Karsten Büttner

Fast ein Drittel des Jahres-Umsatzes werden im Handel zwischen November und Dezember erwirtschaftet. Das wird nur funktionieren, wenn der Shop optimal vorbereitet ist. Allerdings: Viel Zeit bleibt nicht mehr. Wir haben uns daher auf die Maßnahmen konzentriert, die schnell umzusetzen und wirkungsvoll sind.

Weihnachts-Countdown: Kaufdruck erzeugen

Wenn Sie nicht gerade professionell mit Weihnachten zu tun haben und bereits seit Juli für Weihnachten produzieren oder das Weihnachtssortiment zusammenstellen, dann steht das Fest der Feste in der westlichen Welt für die meisten "ganz plötzlich" vor der Tür. Erinnern Sie Ihre Shopbesucher doch frühzeitig daran, dass das Fest bald bevorsteht und es nun gilt, Geschenke einzukaufen. Hier können Sie ein kostenfreies Skript herunterladen und in wenigen Minuten in Ihrem Shop integrieren. Es zeigt bei jedem Besuch, wie viele Tage es noch bis Weihnachten sind.




Skript von Dr. Web:


Adventskalender: Pro Tag ein besonderes Angebot

Das kennen Sie: beim Adventskalender wird jeden Tag ein Türchen geöffnet. Dahinter versteckt sich eine kleine Süßigkeit. Übertragen auf Ihren Shop kann das heißen, dass sich hinter jedem Türchen Ihres virtuellen Kalenders ein Angebot verbirgt, das nur für diesen einen Tag zum Sonderpreis gültig ist. Oder Sie nutzen den Online-Adventskalender in Verbindung mit Gewinnspielen, um den eigenen Adressverteiler zu ergänzen. Der Vorteil: im Zusammenhang mit Gewinnspielen können Sie Daten erheben, die Sie für einen Newsletter nicht ohne weiteres abfragen dürfen. Beim Gewinnspiel legen Sie nämlich die Regeln fest! Hier finden Sie Adventskalender für Ihre Website.

Wichtiger als Weihnachts-Deko: die Festtags-FAQ

Wichtiger als die Weihnachts-Dekoration im Shop ist die Frage aller Fragen zu beantworten: Kommt das ausgewählte Produkt noch rechtzeitig zum Fest? Daneben gibt es noch eine ganze Reihe möglicher Kundenfragen. Erstellen Sie daher eine besondere Seite "Oft gestellte Fragen zum Weihnachtseinkauf".

Hier beantworten Sie nicht nur, bis wann welche Produkte geliefert werden können, sondern auch, ob eine von der Rechnungsadresse abweichende Lieferadresse angegeben werden kann, ob das Produkt in Geschenkpapier eingepackt wird und wenn ja, wie dieses aussieht, was es kostet, ob es eine Liefergarantie gibt und was passiert, wenn das Produkt doch nicht pünktlich geliefert werden kann. Weitere Fragen können sein: Wann ist der letzte Termin für eine Bestellung, damit das Geschenk noch rechtzeitig ankommt? Gibt es auch einen Express-Lieferservice? Was kostet dieser Zusatzdienst? Gibt es eine Bestellverfolgung über das Internet?

Fragen Sie Ihre Kunden

Wenn Sie Ihren Online-Shop das erste Mal für das Weihnachtsgeschäft vorbereiten und nicht wissen, was Ihren Kunden am Herzen liegt, dann fragen Sie diese doch einfach. Schicken Sie frühzeitig an alle Ihre Kunden eine Extra-Mail, in der Sie fragen, was für sie am wichtigsten bei einem vorweihnachtlichen Einkauf ist. - Dabei erhalten Sie oft wertvolle Informationen, wie Ihre Kundschaft denkt. Hilfreich ist es dabei oft, unter den Einsendern eine Reihe von Einkaufs-Gutscheinen für Ihren Shop zu verlosen.

Statt Preiskampf: Geben Sie Sicherheit

Immenser Wettbewerbsdruck und die Schnäppchen-Mentalität der Deutschen müssten vielen Online-Shops eigentlich schon den Garaus gemacht haben. Wie so oft stimmt das Vorurteil eben nicht ganz. Weil zum Fest insbesondere die pünktliche Lieferung ausschlaggebend ist, können Sie um diesen Punkt herum Ihre Strategie entwickeln. Das heißt, Sie müssen gar nicht der vordergründig billigste Anbieter sein. Stattdessen bieten Sie in der Weihnachtszeit zum Beispiel eine kostenfreie Belieferung an. Außerdem bieten Sie eine Expresszustellung (gegen Aufpreis) an. Sie bieten eine garantierte Lieferung an, andernfalls übernehmen Sie die Gesamtkosten der Rechnung. Wenn Ihnen das zu heikel ist, weil Sie vielleicht hochpreisige technische Geräte verkaufen, können Sie zumindest dem Risikokäufer, der noch am 23. Dezember bestellt, den Download eines personalisier- und individualisierbaren Buches anbieten, das erzählt, warum das Produkt nicht pünktlich kam.

Suchmaschinenmarketing vor den Festtagen

Wer das Weihnachtsgeschäft für seinen Shop nutzen will, wird trotz hohem Wettbewerbsdruck um Suchmaschinenmarketing nicht herumkommen. Denn nirgends anders offenbaren sich die Suchenden offener als hier. Zwar hat Google im deutschsprachigen Raum bei der Reichweite noch immer die Nase vorn. Doch es lohnt sich, die Alternativen auf Brauchbarkeit für das eigene Angebot zu prüfen.

Welche Suchmaschine erreicht die meisten Kunden?

Yahoo, Miva und Mirago zum Beispiel können durchaus mit ihren jeweiligen Netzwerken nennenswerte Reichweiten erzielen. Je nach Produkt und Branche erreichen diese Suchmaschinen durchaus hohe Reichweiten. Auch die Umwandlungsrate ist unseren Beobachtungen nach zum Teil sogar besser als bei Google. Ein Grund mag darin liegen, dass Yahoo, Mirago und Miva für wenig Geld persönliche Beratung bei der Kampagnenerstellung anbieten. Ob diese drei für Ihre Produkte überhaupt in Frage kommen, können Sie feststellen, indem Sie die Nachfrage Ihrer Suchbegriffe ermitteln lassen. Leider ist das zurzeit ohne Anmeldung nur bei Miva möglich, die den "Keyword Generator" unter dem Menüpunkt Hilfe verstecken.

Um festzustellen, wie oft bei Yahoo und Mirago nach Ihren Begriffen gesucht wird, müssen Sie sich eigentlich erst anmelden. Eigentlich. Denn noch immer können Sie zumindest auf einen älteren Datenbestand von Yahoo über diesen Umweg zurückgreifen, nämlich über den alten Overture-Zugang: Das heißt für Sie am besten gleich anmelden, um festzustellen, welche Suchmaschine für Sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Zwei Suchmaschinenstrategien

Wer Suchmaschinen nutzt, sucht Lösungen, konkreter: Weihnachtsgeschenke. Dabei gibt es zwei Suchtypen: 1. welche, die genau wissen, was sie wollen, 2. diejenigen, die noch nicht genau wissen, was sie suchen. Wer nach "Breitbild-Flat-TV, Philips, 26PFL5522D" sucht, ist sicherlich kaufbereit und auf der Suche nach dem besten Anbieter. Wer jedoch nur "TFT TV" eingibt, ist noch kaufunsicher und versucht, einen Überblick zu gewinnen. Daraus resultieren zwei grundsätzlich verschiedene Strategien.

Shop-Chat: Persönliche Beratung

Ein Chat ist für den Besucher leicht zu verstehen und einfach zu bedienen. Dennoch sollten Sie einen deutlichen Hinweis auf die Chat-Möglichkeit sowohl in der stets sichtbaren Navigation anbringen als auch an verschiedenen Kontaktpunkten anbringen: wenn der Besucher auf eine Produktübersichtsseite kommt wenn der Besucher den Shop ohne Aufnahme des Kaufvorgangs verlässt wenn der Besucher einen Kaufvorgang abbricht Einige Chat-Lösungen ermöglichen Ihnen über den Dialog hinaus noch weitere Dienste. So können Sie mit Yalst (www.yalst.de) genau das sehen, was Ihr Besucher sieht. Das heißt, Sie können Ihren Besucher von der Produktauswahl bis zum vollendeten Bestellvorgang komplett begleiten. Dabei ist der Live-Chat eine kostengünstige Möglichkeit der Kundenbetreuung. Denn eine herkömmliche telefonische Beratung kann schon einmal 35 Euro verschlingen und selbst die E-Mail liegt noch bei knapp 10 Euro. Live-Chat kann deshalb günstiger als 10 Euro sein, weil ein Berater nicht nur mehrere Kunden gleichzeitig betreuen kann, sondern durch die Dialog-Protokollierung die Nachbearbeitungskosten weitaus geringer sind.

Besucher im Handumdrehen live beraten

Ob ein Live-Chat für Sie ein taugliches Mittel ist, können Sie ganz einfach unter www.yalst.de kostenfrei testen. Unser Tipp: Nehmen Sie die Mietversion zum Testen, dann benötigen Sie nur wenige Minuten, um das Werkzeug nutzen zu können.

Bei Interesse Rückruf

Wenn Sie aus organisatorischen oder anderen Gründen kein Chat nutzen wollen, gibt es dennoch weitere Möglichkeiten, mit dem kaufunsicheren Besucher umzugehen. Ein Rückruf-Formular zu installieren ist simpel und für viele Shops durchaus effektiv.

Gerade, weil der Shop nicht 24 Stunden für persönliche Anfragen bereit stehen, ist ein telefonisches Rückrufangebot eine Möglichkeit, Verbindlichkeit mit Service zu verbinden. Mit dem Rückruf-Formular lässt sich ganz leicht auch die Alternative verbinden, eine Frage zu einem Produkt entgegenzunehmen, die innerhalb kurzer Zeit beantwortet wird. Ziel und Zweck des Ganzen: aus dem anonymen Besucher wird ein wieder ansprechbarer Kontakt.

Spätere Käufe nicht ausgeschlossen

Wenn Sie dem Besucher dennoch nicht sofort zu einem erfolgreichen Einkauf verhelfen konnten, ermuntern Sie ihn doch, zumindest Ihren Newsletter zu bestellen. Damit sichern Sie sich zumindest die Möglichkeit, den Besucher zu einem späteren Zeitpunkt als Kunden zu gewinnen.

Ein kleiner Trick: Leiten Sie Besucher aus dem Chat oder aus einer anderen Rückholaktion auf ein spezielles Anmeldeformular, das automatisch die zusätzliche Information übergibt, dass dieser Abonnent durch einen Chat gekommen ist. Diese einfache Angabe ist für Sie eine sehr wertvolle Information, mit der Sie zum einen künftig feststellen können, wie sich das Kaufverhalten zwischen Chatbesuchern und "normalen" Newsletterabonnenten verhält. Zum anderen können Sie auch durch sogenannte dynamische Inhalte in einem Newsletter auf Ihren Chat verweisen. Hier ist sogar noch mehr drin, denn das Chat-Protokoll wird gespeichert und darin natürlich auch die Information, über welche Produkte Sie gesprochen haben!

Newsletter weihnachtsfähig machen

Überhaupt E-Mailmarketing! Wenn Sie bereits einen Newsletterverteiler haben, dürfen Sie sich glücklich schätzen. Denn im Vergleich zur Neukundengewinnung sind Erstellung und Versand eines Newsletters nicht nur preiswerter, sondern auch erfolgreicher. Newsletterabonnenten sind die besseren Shopkunden. Der Hauptgrund: sie haben Vertrauen zu Ihrem Shop. Nutzen Sie also insbesondere Ihren E-Mailverteiler für Ihre Weihnachtsverkäufe.

Allerdings stecken Sie vor Weihnachten mit Ihrem Newsletter in einem Dilemma. Der Werbedruck wird in dieser Zeit insgesamt sehr hoch sein, so dass Ihr Newsletter Gefahr läuft, eine niedrigere Aufmerksamkeit zu bekommen. Überlegen Sie, ob Sie das Spiel mitspielen und generell die Frequenz Ihres Newsletters vor Weihnachten erhöhen. Wenn Sie vorher monatlich versandt haben, können ein oder zwei Sonder-Newsletter unter Umständen zu mehr Umsätzen führen. Aber auch der Nervfaktor und die Abmelderate könnte steigen.

Die Alternative: Sie nehmen den Druck insofern heraus, indem Sie gezielt und intelligenter versenden. Dazu zählen folgende Taktiken, die davon ausgehen, dass aktive Newsletterabonnenten zu den besseren Kunden zählen: Wer auf einen oder mehrere Artikel im Newsletter geklickt hat, erhält einen Sonder-Newsletter. Wer den Newsletter offenbar nicht aktiv wahrgenommen, also nicht geklickt hat, bekommt keinen Sonder-Newsletter. Wer auf einen bestimmten Artikel geklickt hat, bekommt eine (oder mehrere) zusätzliche Mails, die sich auf das angeklickte Produkt beziehen.

Nutzen statt Nerven - das ist der Schlüssel, damit die zusätzlichen Mails Ihre Leser nicht zum Abmelden führen. Können Sie zu einem angeklickten Produkt zusätzliche nützliche Informationen wie Kundenreferenzen, unabhängige Tests oder Rezensionen zur Verfügung stellen, dann unterstützen Sie Ihre Leser. Hat Ihr Kunde nicht das richtige Produkt gefunden und Sie bieten ihm die Möglichkeit, seinen Kaufwunsch zu beschreiben, dann haben Sie gute Chancen als Berater wahrgenommen zu werden.

Testen Sie, was gut ankommt

Online-Marketing hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Marketing-Maßnahmen. Sie können sehr schnell verschiedene Varianten testen. So können Sie vor dem regulären Hauptversand eines Newsletters mit drei bis vier Testaussendungen an gleich große Verteiler herausfinden, welche Betreffzeile die meisten Öffnungen Ihrer Mail bringt.

Darüber hinaus können Sie zum Beispiel auch Ihre Angebote testen: Kommt der Rabatt, der Gutschein oder die kostenlose Dreingabe besser an? Das Gute am Newslettermarketing ist, dass Sie bereits mit vergleichsweise kleinen Verteilern relevante Testergebnisse erzielen.

Wussten Sie, dass Sie mit 100 Antworten bereits ein Ergebnis haben, dass zu 95 % sicher ist? Wenn Sie bei der obigen Fragestellung herausfinden, dass 56 Personen auf den Rabatt, 36 auf den Gutschein und 22 auf die kostenlose Zugabe am besten reagierten, dann können Sie davon ausgehen, dass dieses Verhältnis sich bei Ihrem Hauptversand nicht wesentlich verändern würde.

Bleibt noch die Frage, wie Sie die Größe Ihres Testversands festlegen: Sie nehmen die durchschnittliche Klickrate Ihrer Newsletter und rechnen konservativ, um auf die besagte Zahl (mindestens) 100 Antworten zu kommen. Wenn Ihre durchschnittliche Klickrate 4,2 % beträgt, dann rechnen Sie so: (100/4,2) * 100=2.380,95. Nun würden sie die rund 2.381 Adressen in drei gleichgroße Gruppen teilen. An die ersten 794 Adressen würde die Variante Rabatt, an die zweite Gruppe die Variante Gutschein und schließlich an die letzte Gruppe die Version kostenlose Zugabe geschickt werden.

Fazit

Die vorgestellten Maßnahmen können Sie allesamt kurzfristig und mit geringen Investitionen realisieren. Vier Ziele verfolgen die vorgestellten Maßnahmen:

1. Optimieren durch Testen
2. Vertrauensbildende Maßnahmen und Krisenplanung
3. direkte Verkäufe realisieren
4. neue Adressen generieren, um mittelfristig zu verkaufen.


 

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