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Möglichkeiten für kleine Händler
Neue Möglichkeiten für kleine Händler
Von Karsten Büttner
Erinnern
Sie sich noch an das Konzept der virtuellen Shopping-Malls, mit
dem im Internet Einkaufszentren nachgeahmt werden sollten? Diese
Modelle scheiterten. Die einen, weil sie nur Schaufenster boten;
die anderen, weil jeder Shop mit einer eigenen Kasse arbeitete
und damit für Kunden unkomfortabel war. Nun kommt das Mall-Konzept
zurück, aber die Macher haben aus den Fehlern ihrer Vorgänger
gelernt und bieten insbesondere Anbietern mit wenigen Produkten
einen risikoarmen Marktplatz zu günstigen Konditionen.
Mit einem wahren Rundum-Service hält das Unternehmen Tradoria
dem künftigen virtuellen Shopbetreiber den Rücken für seine Kernkompetenzen
frei: Treuhandservice, Zahlungs- und Versandabwicklung oder Übernahme
der rechtlichen Risiken sind dabei die Highlights des Angebots.

Mustervorlagen helfen bei einem schnellen Einstieg
Neue Chancen für Kleinhändler im Internet
Für viele kleine Händler - ob bereits mit stationärem Geschäft
oder Start-Ups im Internet rechnet sich ein eigener Shop nur selten,
wenn die Produktpalette klein ist.
Zu teuer und zu aufwändig ist die technische Einrichtung der
Software und Zahlungsabwicklung. Die rechtliche Unsicherheit tut
ihr Übriges, um Kleinhändler vom virtuellen Handel abzuhalten.
Etliche Händler, die mit ihren stationären Geschäften durchaus
Erfolg haben, mussten feststellen, dass die Marketingausgaben
im Internet die Gewinnmarge ihrer Produkte erheblich schmälerte,
so dass sich für sie ein Online-Shop nicht lohnte.
Mit dem Konzept von Tradoria werden nun eine ganze Reihe von Hemmnissen
überwunden.
Wie funktioniert Tradoria?
Händler können bei Tradoria Ihren eigenen Webshop eröffnen. Dabei
kann dieser entweder unter einer Tradoria-Subdomain oder unter
eigener Domain betrieben werden. Die Gestaltung des Shops ist
weitgehend individualisierbar. Auch gibt es keine Begrenzungen
bei der Anzahl möglicher Seiten.
In der Administration stehen dem Händler neben den üblichen Funktionalitäten
wie Produkt-, Kunden-, Bestell- und Rechnungsverwaltung auch umfangreiche
Analysefunktionen zur statistischen Auswertung zur Verfügung.
Vorteile für Käufer und Verkäufer
Die Darbietung der Produkte über das gemeinsame Portal www.tradoria.de
schafft ein breites und vielfältiges Produktsortiment. Der allergrößte
Vorteil für Kunden besteht jedoch darin, dass sie unabhängig vom
eigentlichen Betreiber alle Waren in einen Warenkorb legen und
nur an einer Kasse zahlen müssen. 30 Tage Rückgaberecht und ein
Treuhandservice sowie eine versandkostenfreie Lieferung bieten
dem Kunden Sicherheit und Kostentransparenz.
Kooperatives Marketing
Das gemeinsame Portal Tradoria sorgt dafür, dass die
Kosten für das Erzielen von Aufmerksamkeit erheblich gesenkt
werden können. Nicht jeder Shop einzeln, sondern die Plattform
als Gemeinschaft wird beworben. (Das schließt natürlich
die Einzelbewerbung nicht aus.)
Sofort loslegen
Mit Mustervorlagen, die einfach angepasst werden können, kann
ein Händler sofort einsteigen. Eine spätere Anpassung oder Individualisierung
ist möglich, ohne dass die Inhalte davon berührt werden.
Für den Händler stehen eine Reihe von Funktionen zur Verfügung,
die er ansonsten nur mit sehr teuren Shop-Lösungen realisieren
könnte:
- Wunschlisten (Hochzeitstische u.ä.)
- Event-Shopping
- verkaufsfördernde Aktionen
- Affiliate Programm
- günstiger Versandservice über DHL-Rahmenvertrag
- Rechtsschutz
- Anschriftenprüfung
Lohnt sich das für mich?
Natürlich ist das Prinzip der Plattform nicht ganz neu. Da ist
zum Beispiel eBay. Was für die Auktionsplattform spricht, sind
ganz klar die hohen Zugriffszahlen, die natürlicherweise bei einem
Start-Up wie Tradoria anfangs nicht gegeben sind.

Fast selbsterklärend: Die Shopverwaltung
ist intuitiv aufgebaut und kommt in vielen Fällen ganz ohne
Hilfe aus
Sicher sind die Besucherzahlen bei eBay beeindruckend. Gleichzeitig
ist das Auktionshaus durch sein riesiges Angebot unübersichtlich.
Dazu kommt, dass das Schnäppchen-Umfeld für einen Preisverfall
sorgt, der auch auf die eBay-Shops abfärbt.
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Warum Tradoria für wen entwickelt wurde
Entstanden ist die Idee zu Tradoria
aus Anfragen von Kunden in ihrer Agentur isynion, sagt Beate
Rank. Immer mehr kleine Händler suchten nach Online-Shoplösungen,
die einfach, kostengünstig, unaufwändig und doch mit viel
Funktionen ausgestattet waren. Leider musste die Agentur
bei dem Wunsch nach der eierlegenden Wollmilchsau passen.
Schließlich bündelte man Wünsche und Ideen und innerhalb
von 12 Monate entstand Tradoria.
Angesprochen werden insbesondere Händler, die 100 - 200
Produkte vertreiben. "Generell ist es aber auch möglich
viel mehr Produkte einzustellen. Da gibt es keine Begrenzung",
sagt Beate Rank. In der Anfangsphase besteht die Beschränkung
lediglich darin, dass die Produkte zunächst einmal per Hand
eingepflegt werden müssen. Doch das wird sich bald ändern.
Dann können auch Daten zum Beispiel als CSV-Datei eingespeist
werden.
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Sicher, die Grundkosten für einen kleinen Shop sind auch bei
eBay mit nicht einmal 15 Euro monatlich fast zu vernachlässigen.
Doch blickt man einmal tiefer, so wird deutlich, dass die eBay-Shops
weit weniger Funktionen und Service bieten und deutlich höhere
Gebühren verlangen als Tradoria.
So verlangt Tradoria eine einmalige Einrichtungsgebühr von 98
Euro. Es gibt keine weiteren Fixkosten, sondern nur erfolgsabhängige
Provisionen beim Verkauf einer Ware. Dabei ist für den Händler
die Kostenkalkulation äußerst transparent. Er zahlt pro verkauften
Artikel eine Provision von 8,5 % vom Brutto-Bestellwert. Außerdem
wird diese Provision noch dadurch gedeckelt, dass ein Händler
maximal 25 Euro pro Bestellung bezahlen muss.
Los geht's
Zu einem späteren Zeitpunkt sollen unter anderem individuelle
Shop-Layouts, Produktvideos oder die Buchung spezieller Produktbewerbungen
kostenpflichtig angeboten werden.
"Wir haben noch ganz viele Ideen, wie wir für die Händler und
Käufer auf Tradoria Nutzen stiften können", sagt Beate Rank, die
mit Tobias Kobier Tradoria ins Leben gerufen hat. Doch zunächst
konzentrieren sich die Gründer darauf, mit den ersten zehn Händlern
am 10. April 2007 an den Start zu gehen. Über 100 Händler stehen
schon in den Startlöchern, die kurz nach Ostern mit der Einrichtung
ihrer Tradoria-Shops loslegen können.
Mein Tipp für Händler: Jetzt noch bis zum 9. April kostenlos registrieren
und die Einrichtungsgebühr von 98 Euro sparen. http://www.tradoria.de
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