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Artikel Warum
E-Mail-Marketing für Reiseunternehmen nützlich ist
Warum E-Mail-Marketing für Reiseunternehmen nützlich
ist
Von Karsten Büttner
Google
Adwords, Overture und Espotting sind - wenn es um Reisen geht
- beliebte Werbeplattformen. Trotz hoher Zugriffe lohnt sich die
Werbung jedoch nicht immer. Nicht nur in diesen Fällen lohnt
ein Blick auf Newsletter-Anzeigen.
Allein rund 1.000 Klicks täglich für "Last-Minute-Reisen"
bei Google wären schon ein guter Grund, seine Angebote über
den Suchmaschinen-Primus zu vermarkten.
Oft prechen drei Gründe gegen eine Vermarktung in den Suchmaschinen:
zu großer Wettbewerb, zu hohe Preise, zu geringe Konversion
aufgrund des Überangebots.
Wann oder warum sind Newsletter-Anzeigen für Reiseunternehmen
interessant?
Wahrnehmung
Bei einem hohen Angebot in einem Segment mit ähnlichen Angeboten
wird nicht immer der billigste, sondern derjenige den Zuschlag
bekommen, der am meisten Vertrauen erweckt.
Das sind im allgemeinen bekannte Marken. Ein kleiner Anbieter
hat innerhalb des Suchmaschinenmarketings hier sicherlich schlechtere
Chancen, weil der Klick zum nächsten Anbieter einfach zu
leicht ist.
Zu große Anzahl Wettbewerber
Wenn Ihre Anzeige erst auf der zweiten Suchseite erscheint, erhalten
Sie vergleichsweise weniger Besucher als auf der ersten Seite.
Preise
Bei Preisen von durchschnittlich 0,96 Euro für Suchworte
rund um das Thema Last-Minute oder 0,81 Euro für Skireisen
oder Skiurlaub kostet die Gewinnung eines Kunden schon rund 30
Euro.
Das läßt sich mit Newsletter-Anzeigen jedoch häufig
günstiger erreichen. Bei einem Tausenderkontaktpreis (TKP),
der bei Endkundenkontakten zwischen 6 und 18 Euro liegt, liegen
die Kosten pro Kundengewinnung weit unter 20 Euro.
Andere Wahrnehmungssituation
Es gibt einen generellen Unterschied in der Wahrnehmung von Anzeigen
in Suchmaschinen und Newsletter-Anzeigen. Wer in den Suchmaschinen
sucht, ist aktiv auf der Suche nach einer Lösung. Er ist
potenziell offener für ein Lösungsangebot.
Eine Newsletter-Anzeige erreicht den Leser dann, wenn der Herausgeber
den Newsletter verschickt hat. Der Zeitpunkt hat also nicht unmittelbar
mit dem Interesse des Empfängers zu tun.
Die Situation, in der eine Newsletter wahrgenommen wird, können
Sie als Anzeigenkunde also nicht steuern.
Redaktioneller Rahmen
Dennoch erreicht den Empfänger das Angebot ja selten "unvorbereitet".
Entweder er oder sie ist urlaubs-interessiert oder gerade nicht.
Außerdem bietet der redaktionelle Rahmen eine gewisse Sicherheit,
dass die Anzeige auf Interesse stößt.
Die Aufmerksamkeit einer Anzeige ist natürlich höher,
je weniger Anzeigen sich im Newsletter befinden. In der Regel
sind es nicht mehr als drei.
Ist die Anzeige sogar noch an die Inhalte des Newsletters angepaßt,
wird diese oft als willkommende Informationsergänzung wahrgenommen.
Welche Aufgaben hat eine Newsletter-Anzeige?
Mit einer Newsletteranzeige sollten Sie vorallem Aufmerksamkeit
und Interesse wecken. Erstes Ziel muss also nicht der direkte
Verkauf sein.
Wie jede Anzeige im Online-Marketing führt die Newsletter-Anzeige
auf eine inhaltlich abgestimmte Landeseite. Der Text verfolgt
in der Regel nur ein Ziel: Direktverkauf oder Interessentengewinnung.
So testen Sie Ihre Newsletter-Anzeige
Vielfach gilt bei Newsletter-Anzeigenbuchungen ein Mindestvolumen.
Um Texte und Angebote auszutesten, müßten Sie also
mehrfach Newsletter-Anzeigen schalten. Ein Teil der Texte können
Sie aber mit Mikrotests über Suchmaschinenmarketing testen.
So können Sie neben verschiedenen Varianten von Landeseiten
auch die Kopfzeilen einer Anzeige auf Kundentauglichkeit untersuchen.
Da Google mehrere Anzeigen zum gleichen Thema erlaubt, erfahren
Sie durch A/B-Tests innerhalb weniger Tage, welche Angebote und
welche Formulierungen am besten wirken.
Mit dieser Taktik sparen Sie viel Zeit und vorallem viel Lehrgeld
bei den Newsletteranzeigen.
Wie eine Newsletter-Anzeige gestaltet sein sollte
Während Sie bei HTML-Mails grafische Elemente einsetzen
können und sollten, sind die Gestaltungsräume bei reinen
Textmails begrenzt.
Wenn es geht, nutzen Sie viel Weißraum, indem Sie bei Ihren
Anzeigen zum Beispiel immer eine Zeile freilassen.
Setzen Sie, wo es möglich ist, zur Gliederung Aufzählungszeichen
ein.
Wenngleich Newsletteranzeigen weit weniger aufdringlich sind,
so darf neben einer aufmerksamkeitsziehenden Kopfzeile eine Handlungsaufforderung
nicht fehlen.
Fazit
E-Mail-Marketing ist eine gute Alternative zu Suchmaschinenmarketing,
wenn bei Google und Co. der Wettbewerbsdruck und damit meist auch
die Preise zu hoch sind. Suchmaschinenmarketing läßt
sich aber gut nutzen, um die Testkosten für eine E-Mail-Kampagne
zu reduzieren.
Weitere Artikel zu Newsletter-Anzeigen und ein kostenloses E-Mail-Tutorial
finden Sie auf unserer Themenseite E-Mail-Marketing.
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