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Sie Adwords auf ausgewählten Websites schalten
Wie Sie Adwords auf ausgewählten Websites schalten
Von Karsten Büttner
Vielleicht
nutzen Sie seit geraumer Zeit Google Adwords und ärgern sich über
die im Vergleich zur Klickrate schlechte schlechte Konversion.
Ein Weg (von mehreren) zur Optimierung besteht darin, das Erscheinen
Ihrer Anzeigen einzuschränken. Lernen Sie, in welcher Form das
Sinn macht.
Wenn Sie vor einiger Zeit Google Adwords buchten, hatten Sie die
Auswahl, dass Ihre Anzeige nur auf den Suchergebnissen von Google
oder auch im Netzwerk der angeschlossenen Sites erschien. Das
Netzwerk umfaßt all die Websites, die Google-Anzeigen zulassen.
(Aus der Perspektive der Website-Betreiber heißt dieses Modell
AdSense.)
Sie können aber auch Ihre Kampagne auf eine oder mehrere Websites
im Netzwerk beschränken. Das ist gerade dann sinnvoll, wenn Sie
feststellen, dass es für Ihr Thema wichtige Portal-Sites gibt.
Themen-Portale haben den Vorteil, dass sie durch ihre hohe Relevanz
die "richtigen" Leute anziehen. Der Anteil der unspezifischen
Informationssucher ("Ich wollte nur mal wissen ...") ist bei Google
höher als auf einen Themen-Portal. Aber auch einzelne Websites
können für Sie als Werbetreibender höchst effizient sein. Die
Liebhaber-Site zu Schottland kann für ein Reisebüro die ideale
Plattform sein, ihre Schottlandreisen anzubieten.
Wie richten Sie eine website-bezogene Kampagne ein?
Geben Sie zunächst die Websites an, auf denen Sie werben wollen
oder geben Sie Begriffe an, die für Ihre Website wichtig sind.
Das Google Adwords-System analysiert dann Ihre Website und stellt
eine Liste passender Websites für Sie zur Auswahl. An dieser Stelle
ist es wichtig zu wissen, dass diese Auswahl sich natürlich nur
auf die im Netzwerk verfügbaren Websites bezieht. Das heißt: es
sind Partner, die auf ihren Websites Adwords- Anzeigen eingebunden
haben. Darüber hinaus mag es weitere thematisch passende Sites
geben. Sie werden jedoch in dieser Auswahl nicht angezeigt.
Wie funktionieren website-bezogene Anzeigen?
Anders als bei dem bekannten erfolgsbasierten Klick-Modell, wird
bei der website-bezogenen Werbung ein Tausender-Kontakt-Preis
von mindestens zwei Euro zugrunde gelegt. Man muss es hier deutlich
sagen, weil "Kontakt" im Zusammenhang mit Adwords immer mit Klick
in Verbindung gebracht wird: Beim website-bezogenen Modell zahlen
Sie pro 1.000 Sichtkontakte. Egal, wie wenig oder viele Leute
auf die Anzeige klicken, die Berechnungsgröße ist die Häufigkeit
des Erscheines auf der Website.
Wie bei den anderen Anzeigen ist der tatsächliche Preis von der
Art der Suchworte auf der Website abhängig.
Wer kann website-bezogene Adwords-Kampagnen nutzen?
Es gibt keine Volumen-Einschränkung. Wer ein Adwords-Konto hat,
kann diese Art der Werbung nutzen. Nicht nur das Preismodell ist
ein anderes. Die dahinter stehende Ideenwelt ist dem der gängigen
Bannerwerbung sehr ähnlich, bei der die Sichtkontakte gezählt
werden.
Google selbst sieht dieses Modell offenbar als Ergänzung und nicht
als Konkurrenz zum Klickmodell. Das Modell ist wahrscheinlich
als Reaktion auf die Anforderung großer Marken-Unternehmen entstanden.
So heißt es im Adwords-Support: "Einige Inserenten möchten so
flexibel sein, dass sie die Kunden im Anzeigenzyklus bereits früh
über Anzeigen erreichen können, die das allgemeine Interesse steigern,
aber nicht notwendigerweise Klicks oder hohe Besucherzahlen generieren
sollen."
Das heißt, wer website-bezogene Werbung schaltet, wird stärker
an der Idee der Markenpräsenz (Brand-Awareness) interessiert sein,
als an dem tatsächlichen Klick. Aber zwingend notwendig ist das
nicht. Das System selbst ist offen und ermöglicht selbstverständlich
den Klick auf die weiterführende Website. Und das wissen Sie:
entscheidend ist, was nach dem Klick passiert.
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