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messen Sie 5 verschiedene Konversionsarten mit Google Adwords
So messen Sie 5 verschiedene Konversionsarten mit Google Adwords
Von Karsten Büttner
Google
Adwords ermöglicht die parallele Messung unterschiedlicher Konversionsarten.
Erfahren Sie, warum Sie das nutzen sollten und wie Sie das Werkzeug
nutzen.
In einem früheren Artikel hatte ich das kostenlose Meßwerkzeug
von Google Adwords bereits vorgestellt. Lassen Sie uns heute
einen genaueren Blick darauf werfen, was wir damit genau anfangen
können.
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Was heißt Konversion?
Konversion bedeutet Umwandlungsvorgang. Anders gesagt: Konversion
bezeichnet den Prozess, wo aus einem Besucher ein Interessent
oder aus einem Interessenten ein Kunde wird. Konversion
bezieht sich also immer darauf, dass jemand in Bezug auf
ein gesetztes Ziel (Verkauf, Anmeldung, Aufruf) einen Schritt
weiter qualifiziert wurde.
Wer eine Information zu einem Buch abruft, unterscheidet
sich vom bloßen Betrachter des Buchcovers durch ein stärkeres
Interesse. Wer ein Bestellformular für dieses Buch herunterlädt,
ist noch eine Stufe weiter als der Leser einer Textprobe.
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Fünf verschiedene Konversionsarten erfaßbar
Auch wenn eine Website vielleicht als zentrales Ziel den Verkauf
von Waren hat, so macht es durchaus Sinn, beispielsweise die Anmeldequote
Ihres Newsletters durch eine bestimmte Werbeaktion mitzumessen.
Fünf Konversionsarten unterscheidet Google, die getrennt und parallel
gemessen werden können.
Allen gemeinsam ist, dass dafür ein kurzer JavaScript-Code im
Google Adwords-Programm erzeugt wird. Der Google-Code muss lediglich
in die jeweiligen HTML-Seiten einkopiert werden. Beim Nutzer dieser
Seiten wird ein 30-Tage-Cookie erzeugt. Google beschreibt den
Prozess der Script-Integration recht narrensicher in seiner Hilfe.
Die verschiedentlich angesprochene Verlangsamung der Website durch
die Erfolgsmessung habe ich bislang nicht beobachten können, so
dass es keinen Grund gibt, auf diese Messung zu verzichten.
1. ROI frei Haus
Hier wird der kurze JavaScript-Code auf der "Danke-Seite" eines
Shops eingefügt. Damit läßt sich der Gesamtumsatz aus der Kampagne
messen. Das heißt konkret: Am Ende eines gemessenen Zeitraums
können Sie in der Statistik sehen, was die Google Adwords Sie
kostet haben und wieviel Umsatz Sie erzeugt haben. Google liefert
also den Return on Invest (ROI) kostenfrei per Haus.
2. Anfragen
Mit dieser Option zeichnen Sie auf, wieviele Nutzer beispielsweise
ein Kontaktformular ausgefüllt und abgesandt haben.
3. Anmeldungen
Mit dieser Messung können Sie erfassen, wieviele Besucher Ihren
Newsletter in Folge einer bestimmten Werbeaktion abonniert haben.
4. Seitenaufruf
Diese Option hilft Webmastern zu protokollieren, wie häufig Nutzer
auf einer bestimmten Seite (Landeseite) gewesen sind.
5. Sonstige
Hier kann eine von Ihnen frei definierbare Konversion erfaßt werden.
Durch die Kombination einer der ersten vier Optionen mit der Auswahl
Sonstige können Sie sogar A/B-Tests durchführen.
Ein Beispiel: Sie wollen wissen, welche Landeseite für Sie die
besten Ergebnisse liefert. Dafür fügen Sie in die Landeseite A
den Code für "Seitenaufruf" ein. Bei der Landeseite B nutzen Sie
den Code der Option "Sonstige".
Um die entsprechenden Auswertungen zu erhalten, gehen Sie in den
Google Adwords auf die Seite Kampagnen-Zusammenfassung. Dort können
Sie für jeden beliebigen Zeitraum detaillierte Berichte erzeugen
lassen, welche der beiden Landeseiten-Varianten mit welchen Suchbegriffen
am meisten Bestellungen (oder was auch immer Ihr Ziel ist) erzeugt.
Fazit
Mit Google Adwords können Sie unterschiedliche Erfolgsfaktoren
mit einfachen Mitteln messbar machen. Damit haben auch Kleinstunternehmen
die Möglichkeit, die Verwendung ihrer Marketingbudgets (zumindest
in diesem Bereich) nachvollziehbar machen zu können.
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