|
Start Bücher
Buch-Tipp: "Die
Bibliothek der Zukunft"
"Die Bibliothek der Zukunft" von Dieter E. Zimmer
Von
Günther Frosch
Stichwörter
Informationsflut, Informationsverarbeitung, Internet, Medien,
Werbung, Bibliothek
Kurz-Beschreibung
Während Sie diese Zeilen lesen, was tun
Sie da nebenbei noch? Radio hören, TV zappen, telefonieren? Wenn
ja, dann verfolgen Sie eine der sechs möglichen Strategien, die
tägliche Informationslawine zu bewältigen.
Aber fangen wir am Anfang an. Dieter E. Zimmers "Die Bibliothek
der Zukunft" ist ein praktischer Reiseführer durch die Informations-
und Wissensstrukturen, die das Internet verändert. Zimmer formuliert
interessante Thesen dazu. Darüber hinaus erfährt der Leser einiges
über eBooks, Lochkarten, ASCII, URLs, die Geschichte des Zeichens
@, des worldwideweb www und einiges mehr. Abschließend gibt's
ein kommentiertes, umfangreiches Register mit weiterführenden
Web-Adressen.
Zwei Thesen sind besonders nachdenkenswert:
1. Information ist (auch) eine Plage
Zeit und Aufmerksamkeit sind keine beliebig erneuerbaren Ressourcen.
"Ein Großteil der Arbeitskraft in einem Büro gilt heute nicht
der Kommunikation, sondern der raffinierten Kommunikationsabwehr.
Wer pausenlos auf allen Kanälen, per Briefpost, Telefon, Mobilfunk,
Pager, Fax, Email, Voice-Mail, Bulletin Board, Video Conferencing
Anfragen oder Aufforderungen erhält, muss immer stärker auswählen,
welche er beantworten will."
Mögliche Strategien der Informationsbewältigung:
 |
Schneller lesen (Browsen) |
 |
Multitasking (Gleichzeitig telefonieren, Zeitung
und n-tv Börsenkurse lesen) |
 |
Information komprimieren (in Abstracts und
Schlagworten) |
 |
Filtern |
 |
Abschalten |
 |
Länger arbeiten |
2. Das Zeitalter der Information ist auch ein Zeitalter der
Informationsvernichtung
Ist trotz/wegen der Digitalisierung der Information die dauerhafte
Speicherung von Wissen überhaupt möglich?
Zimmers These: "Je neuer die Medien und je dichter sie Informationen
packen, desto kürzer ist ihre Lebenserwartung."
Wie kommt das? Löst die Digitalisierung nicht gerade das Problem
der Konservierung z. B. von säurezerfressenen Büchern, von zerfallenden
Tonbändern und zerkratzten LPs?
Tut sie nicht. Erstens braucht digital gespeicherte Information
neben der Hardware auch noch Software zu ihrer Entschlüsselung,
ist also doppelt abhängig. Zweitens: Analoge Information verschlechtert
sich graduell - auch eine verkratzte Schallplatte oder
ein vergilbtes Buch ist noch eine Zeitlang zu gebrauchen. Digitale
Information ist entweder ganz verfügbar oder eben gar nicht.
Welche Lösungen gibt es?
 |
"Technikmuseum": Hier
müssen neben den Daten selbst auch Hardware und Programme
aufgewahrt werden. Wer aber soll den ganzen Schrott pflegen
- 100, 200, 1000 Jahre lang? |
 |
"Emulation": Die Nachahmung alter
Hard- und Software auf den Computern der jeweils neuesten
Generation. Das setzt voraus, dass ausreichend detaillierte
technische Information über die alten Systeme aufbewahrt wird.
Aber wo? Im Technikmuseum, das nicht funktioniert? Oder durch |
 |
"Migration": Also das Umkopieren
von einem Datenträger auf den anderen. Ein Wettlauf mit der
Zeit. Denn die Produktzyklen sind kurz und wer was verpasst
hat, den bestraft das Leben. Wer kann heute noch eine 51/4
Zoll-Diskette in seinem Computer lesen? Nicht zu vergessen:
Der Faktor Mensch. Wo kopiert wird, wird nie alles kopiert. |
PS:
Was genau bezeichnen die Begriffe digital, binär, elektronisch,
virtuell, cyber? Zimmers Merksatz: "Die virtuelle
Bibliothek verwahrt digitale Medien, verwaltet und transportiert
sie elektronisch, ist im unsichtbaren inneren binär
und hat keine Masse, keine Schwerkraft, keine Ausdehnung, simuliert
aber eine echte Bibliothek (...) Ist es nun auch eine Cyberbibliothek?"
Für die Antwort einfach selbst weiter lesen. Es lohnt sich.
Preis:
ca. 40 DM
Bestellen
Jetzt
bei Amazon bestellen
(Versandkostenfrei und mit Rückgabegarantie)
|
|
Online-Marketing-Praxis-Newsletter. Kostenlos, aber sinnvoll.
Jetzt anmelden.
Garantie:
Die Anmeldung ist garantiert kostenlos und verpflichtet Sie zu nichts. Wir
geben Ihre Daten niemals weiter. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.
Wenn Sie in Ihrem Newsletter persönlich angesprochen werden möchten,
füllen Sie die entsprechenden Felder aus.
*Dieses Feld müssen Sie
auf alle Fälle ausfüllen.
|