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Artikel Wie
gut ist Ihre Konversion bei Google-Adwords?
Wie gut ist Ihre Konversion bei Google-Adwords? - Google stellt
neues Meßwerkzeug zur Verfügung
Von Karsten Büttner
Erfolgsmessung
von Maßnahmen ist das A & O des Marketings. Google Adwords stellt
jetzt ein Werkzeug zur Verfügung, das es erlaubt, Konversionen
von Anzeigen keyword-genau nachzuweisen.
Das wusste man bislang, wenn man mit Google Adwords gearbeitet
hat: Die Klickrate bei bestimmten Anzeigen und auch die Klickraten
einzelner Stichworte wurde übersichtlich angezeigt. Aber mit welchem
Stichwort welche Konversion verbunden war, blieb im Dunkeln. Mit
dem Conversion Tracking ermöglicht Google Adwords die Rückverfolgung
von Besuchern innerhalb eines Zeitraums von 30 Tagen.
Warum Sie sich dafür interessieren sollten? Nun, Sie können künftig
Ihre Kampagnen noch weiter verfeinern, indem Sie messen lassen,
auf welche Stichworte Ihre Besucher am besten reagieren. Verstehen
Sie dabei die Stichworte als Teile einer Argumentationskette,
so können Sie rund um die erfolgreichsten Stichworte Kampagnen
anordnen.
Wer also wissen will, wie viele Leute durch eine Google-Kampagne
Käufer wurden oder sich für einen Newsletter angemeldet haben,
wird dieses Werkzeug zu schätzen wissen.
Was genau passiert dabei?
- Ein Interessent klickt auf Ihre Google-Adwords-Anzeige
- Daraufhin platziert Google ein temporäres Cookie auf dem
Rechner des Nutzers
- Klickt der Interessent nun auf Ihre Verkaufsseite (Newsletter-
Bestellseite o.ä.), dann wird vom Rechner des Nutzers der Cookie
zurückgesendet und fordert beim Google-Server ein Conversion-Tracking-Cookie
an. Dieses ist ein sichtbares Bild, das dem Käufer signalisiert,
dass seine Verlaufsdaten erfaßt werden.
- Google speichert nun den Vorgang und setzt ihn detailliert
mit Ihrer Kampagne in Beziehung
Selbstbestimmungsrecht des Kunden - Begrenzte Aussagefähigkeit
des Cookies
Google räumt dem Besucher (Kunden, Käufer) die Möglichkeit ein,
das Tracking-Cookie auch abzulehnen. Mit dieser Handlungsweise
gelingt es Google m.E. gut, die Verbraucherinteressen mit dem
verständlichen Wissensdurst eines Unternehmens in Einklang zu
bringen. Google verwendet für das Conversion-Tracking und die
Ausgabe der Suchergebnisse unterschiedliche Server. Nach Angaben
von Google werden keine persönlichen Daten von Kunden gesammelt.
Die Erfolgsmessung geschieht durch ein JavaScript-Code, das auf
der zu messenden Seite platziert werden muss. Spezielle Kenntnisse
zum Einfügen des Codes benötigen Sie nicht. Sie sollten nur grundsätzlich
wissen, wie und wo Skripte einkopiert werden.
Was kann das Conversion-Tool messen?
Sie können unterschiedliche Informationen über Anmeldungen, Abmeldungen
oder Kauf protokollieren lassen. Es geht sogar so weit, dass Sie
für bei jedem getätigten Kauf den Betrag speichern und am Ende
summieren lassen können. Damit erhalten Sie die Möglichkeit, sich
die Umsätze aus einer Kampagne automatisch anzeigen zu lassen.
Drei Einschränkungen zur Wirksamkeit der Erfolgsmessung gibt
es.
1. Wer generell Cookies ablehnt, wird nicht erfaßt.
2. Wer die Google-Cookies auf Anfrage verweigert, wird ebenfalls
nicht gemessen.
3. Eine Personalisierung, das heißt Zuordnung von Handlungen
(Bestellungen, Abonnements) zu bestimmten Personen ist aus datenschutzrechtlichen
Gründen nicht möglich.
Damit läßt sich leben. Denn schließlich kommt es darauf an, Tendenzen
im Vergleich zu anderen Marketingmaßnahmen (besser) zu erkennen.
Das Beste zum Schluß: Für diesen Service zahlen Sie nichts. (Und
Google hat schon wieder kostenlose Werbung erhalten :-)
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