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erreichen Sie Ihren optimalen E-Mail-Response
So erreichen Sie Ihren optimalen E-Mail-Response
Teil 1: Der richtige Zeitpunkt
Von Karsten Büttner
Ob
eine gesendete E-Mail auch gelesen wird, hängt von einer Vielzahl
Faktoren ab. Wir konzentrieren uns hier auf den Faktor Zeitpunkt.
Mehr und mehr setzt sich bei Unternehmen die Erkenntnis durch,
das Online-Marketing in weiten Teilen wie Direkt-Marketing angegangen
werden muss. Daher erhalten wir dann auch verstärkt Fragen wie:
Bei welchem Versandzeitpunkt erreicht man die höchsten Öffnungsraten
von Newslettern?
Leider gibt es darauf keine eindeutige Antwort. Denn zunächst
kommt es darauf an, ob der Newsletter an eine B2B- oder B2C-Liste
geht. Dann kommt es darauf an, ob der Versendezeitpunkt bzw. Lesezeitpunkt
für den Nutzer einen wesentlichen Vorteil bedeutet.
Wir konnten erfahren, dass ein starres Versandschema ("immer
der 1. des Monats") dazu führte, dass ein am Samstag versendeter
Newsletter am Montag offenbar von etlichen Lesern mit einem riesigen
Spam-Stapel zusammen gelöscht wurde.
Nice to have ...
Denn Online-Marketing-Praxis ist ein "nice-to-have"- Newsletter,
der mit relativ geringer Halbwertzeit Informationen verbreitet.
Sie sind für den Betrieb (hoffentlich) nützlich, doch es besteht
kein unmittelbarer zeitlicher Druck, ihn zu öffnen. Wo dieser
nicht besteht, ist natürlicherweise die Chance, dass ein Newsletter
ungelesen gelöscht oder nur "zum späteren Lesen" archiviert wird,
gross.
So wie es Online-Marketing-Praxis geht, dürfte es einigen Newslettern
aus dieser Kategorie gehen: Sie werden gelesen, wenn sie zum richtigen
Zeitpunkt kommen. Und der ist dann, wenn es der laufende Betrieb
zulässt.
Wenn ein Supermarkt seine Sonderangebote an einem Dienstag lanciert,
macht es natürlich Sinn, den Versand am Montag zu tätigen. Da
der Leser weiss, dass Schnäppchen in der Regel nur in einem begrenzten
Zeitraum zur Verfügung stehen, wird die Öffnungsrate relativ hoch
sein. Denn hier gibt es einen eindeutigen zeitlichen Bezug. So
wird sicherlich auch ein Newsletter mit zeitkritischen Börseninformationen
zu fast jedem Zeitpunkt gelesen.
Was sagen die Zahlen?
Während Direkt-Marketer für postalische Aussendungen eine Reihe
von Erfahrungen gesammelt haben, sind diese auf E-Mail-Newsletter
nicht ohne weiteres übertragbar. Der Grund: Zu den oben genannten
Faktoren kommen noch eine Reihe sehr individueller Faktoren dazu,
die über Lesen oder Nicht-Lesen entscheiden. Aber es gibt glücklicherweise
ein recht einfaches Mittel, um die Wahrscheinlichkeit für den
besten Versandzeitpunkt doch herauszufinden.
Ziehen Sie Ihre Webstatistiken zur Rate!
Kontrollieren Sie, ob es gewisse Regelmässigkeiten gibt, und
zwar:
- Gibt es gewisse Tage, an denen Sie mehr Zugriffe haben?
- Gibt es gewisse Uhrzeiten, zu denen mehr Zugriffe zu verzeichnen
sind?
Erkennen Sie hier ein Muster, so dürfen Sie dieses mit grosser
Wahrscheinlichkeit auch auf Ihren Newsletter übertragen.
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